AUSBILDUNG

Hier lernt Ihr Carmen und Michael kennen, zwei aufgeschlossene Teenager von 16 und 17 Jahren, die zur Zeit beide eine Dachdeckerlehre machen.

Also, lasst Euch überraschen:

Carmen: "Ich habe früher immer gedacht, Dachdecker würden nur Dächer decken. Wie abwechslungsreich dieser Beruf jedoch ist, bekomme ich jeden Tag mit."

Michael: "Ich bin froh, dass ich mich für diese Ausbildung entschieden habe. Die Arbeit macht richtig Spaß und ich habe genug Zeit und Geld für meine Hobbys."


DIE AUFGABE
Der Dachdeckerberuf ist ein traditionsreiches Handwerk - abwechslungsreich, interessant und anspruchsvoll.

Als Dachdecker bist Du eine gefragte Fachkraft praktisch vom Keller bis zur Kirchturmspitze.

"Dachdecken ist nur eine von den vielseitigen Aufgaben, die ich als Dachdecker im Griff haben muss", so Michael über die Anforderungen in seinem künftigen Beruf. Michael befindet sich im 3. Lehrjahr und hat die meisten Stationen in seiner Ausbildung zum Dachdeckergesellen bereits mit großem Erfolg durchlaufen. "Handwerkliches Arbeiten macht mir riesigen Spaß", meint Carmen, "als Dachdeckerin komme ich da voll auf meine Kosten." Carmen ist im 2 Lehrjahr und führt bereits viele Arbeiten eigenständig aus.

... mehr als Dächer decken.

Das Abdichten von Schwimmbädern, Deponien, Brücken und ganzen Tunnelanlagen zeigt diese moderne Seite des Dachdeckerberufs. Darüber hinaus baut der Dachdecker Gerüste zur Absturzsicherung auf, führt Metallarbeiten zur Dachentwässerung durch, installiert und prüft Blitzschutzanlagen.

Die Arbeit beginnt bereits beim Keller. Hier geht es darum, das Bauwerk gegen Feuchtigkeit und Grundwasser abzudichten. Ebenso werden Wände und Fassaden vom Dachdecker gedämmt und bekleidet. Dahinter steht: die Gebäude werden so gegen Witterungseinflüsse geschützt. Und gleichzeitig hilft das auch noch Energiesparen.

Als Dachdecker verbindest Du handwerkliches und gestalterisches Können mit Umweltschutz. Wenn Du auf dem Dach arbeitest, bist Du oft mit der Eindeckung von Steildächern beschäftigt oder mit der Abdichtung von Flachdächern. Dabei lernst Du sowohl mit Naturprodukten als auch mit modernen Baustoffen umzugehen.


DAS KÖNNEN
Dachdecker sind immer gefragt

Als Dachdecker kann man gelassen in die Zukunft schauen. Diese Arbeitsplätze sind nicht von den üblichen konjunkturellen Entwicklungen in der Bauwirtschaft abhängig. Sie sind und bleiben auch in Zukunft sicher.

"Das Dachdeckerhandwerk ist ein sicherer und abwechslungsreicher Beruf", sagt Carmen selbstbewusst, "es bietet eine Reihe von Möglichkeiten, sich zu spezialisieren und damit unentbehrlich zu machen."

In der Tat: Selbst ohne Berücksichtigung der Neubauten werden die Dachdecker bei dem großen Gebäudebestand in Deutschland auf vielfache Weise gefordert - bei zahlreichen Sanierungs-, Wartungs-, Pflege-, und Restaurierungsaufgaben.

Als Dachdecker hast Du gute Gelegenheiten, Dich zu qualifizieren. Dein handwerkliches Können und Deine Vielseitigkeit können nicht durch eine Maschine ersetzt werden. Im Gegenteil: Moderne Geräte und Maschinen stehen Dir heute als Dachdecker zur Verfügung und erleichtern Deine Arbeit. Und machen diese noch sicherer.


DIE VORZÜGE
Guter Verdienst - sicherer Arbeitsplatz

Das Dachdeckerhandwerk ist ein traditionsreicher Beruf mit glänzenden Zukunftsaussichten. Bereits von Beginn an stimmt die Bezahlung: Die Ausbildungsvergütung im Dachdeckerhandwerk zählen mit zu den höchsten im Handwerk.

Das Können bestimmt später das Einkommen. Wenn Du gut bist, verdienst Du gut. "Ich kann meine Freizeit richtig genießen, weil ich weiss, dass meine Zukunft gesichert ist", meint Carmen. Und was genauso wichtig ist wie das Geldverdienen: Die Arbeit macht Spaß, ist abwechslungsreich und befriedigt. Du siehst immer, was Du geleistet hast - und das noch nach Jahren.

"Im Grunde genommen tragen wir durch unsere Arbeit mit dazu bei, dass alte Bauwerke erhalten bleiben und dienen gleichzeitig dem Umweltschutz", sagt Michael. Du arbeitest mit den Kollegen im Team zusammen und hast direkten Kontakt mit Bauherren und Architekten; dabei lernst Du viele Menschen kennen. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können und es ist ein gutes Gefühl, wenn die Kollegen im Betrieb Deine Arbeit schätzen.


DER AUSBILDUNGSGANG
Wie wirst Du Dachdecker?

Nach der Schule machst Du eine Lehre bei einem Dachdeckermeister wie in jedem anerkannten Ausbildungsberuf. Gute Ausbildungsmöglichkeiten bieten hier die Mitgliederbetriebe der Dachdecker-Innungen.

Die praktische Ausbildung erfolgt zum einen direkt auf der Baustelle, wo Du mit den verschiedenen Werkstoffen vertraut gemacht wirst. Zum anderen wird die Ausbildung durch den Besuch von überbetrieblichen Ausbildungsstätten und der Berufsschule ergänzt.

Carmen und Michael: "Wir haben uns für eine Dachdeckerlehre entschieden, weil wir an einer handwerklich anspruchsvollen und abwechslungsreichen Tätigkeit interessiert sind. Wir wollen einen Beruf, der uns auch nach zehn oder zwanzig Jahren noch Spaß macht.
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